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Barbara Lahr als Singer/Songwriterin einzuordnen, wäre eine immense Untertreibung, denn die in der Nähe von Mannheim beheimatete Sängerin hat weitaus mehr zu bieten, als man gemeinhin unter diesem Genres subsumiert. Wer mit so unterschiedlichen Projekten wie „Guru Guru“ und „Sanfte Liebe“ in Erscheinung getreten ist, Filme für ARTE macht oder mit dem „No Tone Orchester“ Autoreifen schräge Töne entlockt, orientiert sich nicht an herkömmlichen musikalischen Konventionen. Ihr eigenständiger Weg wurde registriert, 1989 erhielt Barbara Lahr den Deutschen Rockpreis, im Jahr darauf den Studiopreis des WDR und spätestens als Front-Sängerin von De Phazz 1997 (die Single „Good Boy“ schaffte es sogar , bei VIVA und MTV zu rotieren) wurde sie auch einem breiteren Publikum bekannt. Es folgten weitere De Phazz – Alben und 1998 mit „Lyrical Amusement“ , 2001 mit „Rainbow Line“ und schließlich 2007 mit „Undo Undo“ drei ebenso eigenständige wie bemerkenswerte Alben unter eigenem Namen.